A. Betriebe finden dich
Betriebe suchen auf Sunworker selbst nach Fachkräften. In der Suche wählen sie eine oder mehrere Tätigkeiten, geben eine Postleitzahl oder einen Ort an und auf Wunsch einen Einsatztag. Dazu kommen Filter, die sie selbst setzen: Preisspanne, Mindestnote, Berufserfahrung, Sprachen, Stufe und ein gültiger Nachweis, etwa das Gesundheitszeugnis.
Beim Ort gelten zwei Grenzen zugleich: dein Einsatzradius und der Suchradius des Betriebs. Liegt ein Betrieb weiter weg, als du fahren willst, erscheinst du in seiner Suche nicht – das entscheidest du, nicht der Betrieb. Hat ein Betrieb einen Einsatztag gewählt, den du ganztägig gesperrt hast, erscheinst du ebenfalls nicht.
Was Betriebe an deinem Profil sehen
- Deinen Stundensatz und deine Konditionen wie Mindeststunden und Fahrtkosten – beides legst du selbst fest.
- Deine Bewertungen aus abgeschlossenen Einsätzen und deine Stufe.
- Welche Nachweise Sunworker geprüft hat und bis wann sie gelten.
- Deine Tätigkeiten, deine Berufserfahrung und deine Sprachen.
- Ob du am gesuchten Tag ausdrücklich verfügbar bist.
Wer oben steht
Solange ein Betrieb nichts anderes wählt, sortiert die Suche nach „Passend“: zuerst, wer für den gesuchten Tag Verfügbarkeit hinterlegt hat, dann nach Entfernung, Durchschnittsnote und Zahl der Bewertungen, zuletzt nach abgeschlossenen Einsätzen. Die Bewertungen zählen dabei nur bis 30, damit auch neue Profile gesehen werden. Die Reihenfolge ist nicht käuflich; alle Kriterien stehen unter So sortieren wir.
Was du daraus machen kannst: Pflege deine Verfügbarkeit, halte deine Nachweise aktuell und sammle Bewertungen. Ein ausführliches Profil mit Foto und Text schiebt dich nicht nach oben – aber es entscheidet mit, ob ein Betrieb, der dich gefunden hat, auch anfragt.
B. Du bekommst eine Anfrage
Hat ein Betrieb dich gefunden, fragt er dich konkret an. Tag, Uhrzeit, Ort und Vergütung stehen fest, bevor du antwortest. Die Anfrage erscheint in deinem Konto, im Web und in der App.
Du entscheidest allein: Du sagst zu oder ab, und eine Absage braucht keine Begründung. Eine feste Antwortfrist gibt es nicht. Antwortest du bis zum Beginn des Einsatzes nicht, verfällt die Anfrage von selbst und wird als abgelaufen angezeigt – ohne Folgen für dein Profil oder deine Stufe.
So wird aus einer Anfrage ein Einsatz
- Anfrage Der Betrieb schickt dir Tag, Uhrzeit, Ort und Vergütung.
- Zusage Erst deine Zusage macht die Anfrage verbindlich. Bis dahin ist nichts vereinbart.
- Bestätigung Der Betrieb bestätigt, und der Betrag wird eingezogen. Er liegt bis nach dem Einsatz in der Treuhand.
- Einsatz Am Einsatztag checkst du ein und wieder aus. Danach reichst du deine Stunden ein.
- Auszahlung Sind deine Stunden bestätigt, wird nach dem Clearing von 72 Stunden ausgezahlt.
Zusagen kannst du, sobald deine Rechnungsdaten vollständig sind und dein Auszahlungskonto eingerichtet ist. So entsteht kein bestätigter Einsatz, der nicht bezahlt werden kann. Die Rechnung über den Einsatz erstellt Sunworker in deinem Namen – oder du lädst deine eigene hoch.
Nimmst du auch Aufträge von Privatpersonen an, gibt es einen dritten Weg: Privatpersonen schreiben einen Auftrag aus, etwa für eine Feier zu Hause, und du siehst passende Ausschreibungen unter „Aufträge“. Dort meldest du dich einmal – mit deinem Preis oder zum genannten Festpreis –, und die Privatperson erteilt einer Fachkraft den Zuschlag.
Was beides verbindet: dein Profil
Ob du gefunden wirst und ob ein Betrieb anfragt, entscheidet dein Profil. Drei Dinge liegen allein bei dir.
Nachweise mit Ablaufdatum
Lade Gesundheitszeugnis, Schulungen und Ausbildungen hoch. Sunworker prüft jeden Nachweis, und jeder trägt ein Ablaufdatum; ein abgelaufener zählt in der Suche nicht mehr als gültig. Mehr dazu unter Vertrauen.
Stundensatz selbst setzen
Du legst deinen Stundensatz fest und änderst ihn, wann du willst. Sunworker behält nur die Provision ein, und die sinkt mit deiner Stufe. Die Zahlen stehen unter Preise.
Kalender und Sperrtage
Hinterlege, wann du kannst – als einzelne Tage oder als wiederkehrende Wochenzeit –, und sperre Tage, an denen du nicht arbeitest. Wer für den gesuchten Tag verfügbar ist, steht vorn; wer ihn gesperrt hat, erscheint nicht.
Brauchst du eine Pause, schaltest du Anfragen in deinem Profil aus. So lange erscheinst du nicht in der Suche.
Gefunden werden oder angefragt werden – am Ende sagst immer du zu. Mit einem Profil können Betriebe in deinem Umkreis dich finden.
